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Bewerbung auf eine Lehrstelle – so stellen Sie es richtig an

Bewerbung auf eine Lehrstelle – Während Studenten in den Vorlesungssälen überfüllter Hochschulen häufig sogar auf den Treppenstufen Platz nehmen müssen, suchen tausende von Firmen händeringend nach Auszubildenden. Sicher – ein Universitätsabschluss ist oft mit besseren Berufsaussichten und höheren Gehältern verbunden. Dennoch gibt es viele Gründe, sich ohne, aber auch mit Abitur zunächst eine Lehre zu absolvieren. Der wohl wichtigste Vorteil eines späteren Hochschulabsolventen, der bereits eine fertige Ausbildung vorweisen kann, ist die gewonnene Berufserfahrung, da Ausbildungen zumeist mit praktischen Tätigkeiten im Ausbildungsbetrieb einhergehen. Nach einem späteren Studium bringt ihm das auch in einer Leitungsposition Vorteile ein.

Die Grundlage eines jeden Staates ist die Ausbildung seiner Jugend. Diogenes von Sinope (um 400 – 323 v. Chr.), altgriechischer Philosoph

Ist die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz schwierig?
Nicht schwieriger als jede andere Bewerbung, zum Beispiel um einen Arbeitsplatz in einem Unternehmen auch. Ein Unterschied besteht darin, dass es zumeist die ersten Bewerbungen sind, die ein Mensch in seinem Leben schreibt. Doch mit etwas Hilfe stellt auch das Schreiben einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz kein Problem dar.

Was ist das Wichtigste an einer Bewerbung um eine Lehrstelle?
Da in der Regel nur wenige Unterlagen beigefügt werden können und auch der Lebenslauf noch sehr kurz ist, stellt das Anschreiben den mit Abstand wichtigsten Teil der Bewerbungsmappe dar.

Was muss der Arbeitgeber unbedingt von mir wissen?
Die Schulnoten sind selbstverständlich für den Ausbildungsbetrieb hochinteressant. Denn hier zeigen sich nicht nur das allgemeine Bildungsniveau des Bewerbers, sondern auch seine Stärken und Schwächen. Doch darüber hinaus ist der Arbeitgeber auf jeden Fall daran interessiert, was den Bewerber denn ganz genau an dem künfigen Ausbildungsbetrieb und an dem angestrebten Beruf interessiert.

Sollte ich mich vor dem Formulieren der Bewerbung mit dem Ausbildungsbetrieb schon einmal telefonisch in Verbindung setzen?
Das ist eine gute Idee. Denn so lässt sich bereits ein Ansprechpartner ermitteln und vielleicht auch etwas über den Betrieb und die Ausbildung erfahren. Doch Vorsicht: Ein Telefonanruf kann ungelegen kommen. Je nach Reaktion des Gesprächspartners sollte man daher das Telefonat kurz fassen.

Gibt es allgemeine Regeln für die Bewerbung auf eine Lehrstelle?
Wie bei der Bewerbung eines bereits ausgebildeten Arbeitnehmers ist das äußere Erscheinungsbild der eingereichten Unterlagen absolut ausschlaggebend. Geknickte oder fleckige Seiten, Schreibfehler, fehlende Bescheinigungen – all das führt umgehend ins Aus.

Das Layout des Anschreibens

Grundsätzlich muss das Anschreiben kurz und übersichtlich gehalten werden, dabei aber alle wichtigen Informationen beinhalten. Zwar gibt es keine expliziten Formvorschriften, als allgemeine Regel hat sich jedoch durchgesetzt, dass:

  • das Anschreiben nicht mehr als eine DIN A 4 Seite umfasst
  • die Schriftgröße gut lesbar ist, das heißt also etwa Times New Roman 12 pt oder Arial 11 pt
  • die Seitenränder etwa 2 cm umfassen
  • das Anschreiben in mehrere inhaltliche Blöcke gegliedert ist, die durch Absätze voneinander getrennt werden
  • eine seriöse Sprache gewählt wird, die den Inhalt kurz und knapp auf den Punkt bringt
  • ein bekannter Ansprechpartner in der Anrede direkt namentlich angesprochen wird
  • (im Ausnahmefall) unbekannte Ansprechpartner mit der Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ begrüßt werden
  • der Briefkopf sowohl die Adresse des Bewerbers als auch die Adresse des Ausbildungsbetriebes beinhaltet – auch wenn es sich um eine Online-Bewerbung handelt und
  • zwischen Adresse und Anrede eine Betreffzeile eingefügt wird, die die Bezeichnung der Stelle und (!) eine eventuelle Referenznummer beinhaltet.

Der Inhalt der Bewerbung auf eine Lehrstelle

Grundsätzlich ist das Anschreiben in vier Blöcke gegliedert:

  • Anschriften, Betreffzeile und Anrede
  • Hauptteil mit Motivation und Stärken des Bewerbers
  • Bitte um Einladung zum Vorstellungsgespräch, Grußformel
  • Verweis auf die Anlagen

Wenngleich in allen Abschnitten keine Fehler erwünscht sind, so ist doch der Hauptteil der Bewerbung der wichtigste. Der Personaler möchte wissen, ob sich der künftige Auszubildende mit dem Betrieb und dem Beruf befasst hat, und welche Motivation er hat, genau dort diese Ausbildung zu absolvieren. Dann folgt der inhaltliche Bogen zu den persönlichen Stärken. Hier kann man natürlich auf die Schulnoten verweisen, aber auch auf passende Hobbies, Ehrenämter oder Praktika, die dem Personalchef einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers vermitteln. Ein Hinweis: Auch in einer Ausbildung sind Soft Skills – emotionale Kompetenzen und Teamfähigkeit – gefragt. Diese einfließen zu lassen und durch ein passendes Beispiel aus dem Leben zu belegen, kommt auf jeden Fall gut an.

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