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Wie klappt die Bewerbung mit einem Schülerjob?

Sommer, Sonne, Party… Die Ferien locken mit neuen Abenteuern und jede Menge Spaß. Doch wie wäre es, die Zeit auch zu nutzen, um das Taschengeld etwas aufzubessern und sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen? Schaden kann es auf gar keinen Fall, denn wer in den Ferien jobbt, schafft sich bei der Gelegenheit gleich einen nicht zu unterschätzenden Vorsprung beim Start in das Berufsleben: Ein Schülerjob gibt bereits einmal einen kleinen Einblick in das Arbeitsleben. So kann man sich selbst mit seinen Stärken und Schwächen besser kennenlernen – und ist später sicherer bei der Wahl des richtigen Berufs.

Dem Geld darf man nicht nachlaufen. Man muss ihm entgegengehen. Aristoteles Onassis

Muss ich mich auf einen Schülerjob überhaupt bewerben?
Ja. In der Regel ist das der Fall. Auch wenn der Kontakt zum Arbeitgeber vielleicht über einen Bekannten oder die Eltern entstanden ist. Meist wird eine formale Bewerbung von dem Unternehmen verlangt.

Gibt es besondere Regelungen für arbeitende Schüler?
Auf jeden Fall! Es greifen die Vorgaben der Verordnung über den Kinderarbeitsschutz und des Jugendarbeitsschutzgesetzes.

Gibt es ein Mindestalter?
Schülerjobs können von Jugendlichen ab 13 Jahren ausgeübt werden. Allerdings in engen Grenzen.

Wie lange darf ich als Schüler arbeiten?
Solange das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet ist, darf die tägliche Arbeitszeit nicht mehr als zwei Stunden betragen. Später sind auch längere Arbeitsdauern möglich.

Welche Tätigkeiten darf ich als Schüler nicht ausüben?
Dazu gehören unter anderem schwere körperliche Arbeiten, oder Tätigkeiten, die ein Risiko für die Gesundheit beinhalten.

Die Wahl der richtigen Tätigkeit. So wird der Ferienjob in jeder Hinsicht ein Gewinn:

Die Suche nach einer Arbeitsstelle in den Ferien ist wie eine kleine Kostprobe für die spätere Arbeitssuche: Es gibt verschiedene Angebote mit einer breiten Spanne an zu erwartender Bezahlung, unterschiedliche Arbeitgeber und auch eine mehr oder weniger starke Konkurrenz. Damit der Schülerjob auch Spaß macht, bietet es sich an, eine Arbeit zu suchen, die den persönlichen Neigungen entspricht.

  • Ein sportlicher Mensch, der gerne früh aufsteht findet vielleicht Gefallen daran, mit dem Fahrrad Zeitungen auszutragen.
  • Wer gerne unter Menschen ist, könnte daran denken, zu kellnern.
  • Auf Kinder aufzupassen, könnte bereits eine Vorbereitung auf einen Beruf als Kindergärtnerin darstellen oder auch Lust auf einen späteren Au-Pair-Aufenthalt in einem anderen Land machen.
  • Als Nachhilfelehrer oder -lehrerin macht man sich das erlernte Wissen gleich mehrfach zunutze, und kann seine Fähigkeiten als späterer Dozent austesten.

Wie bewerbe ich mich richtig auf einen Schülerjob?

Ist die Wunschstelle einmal gefunden, wird zumeist eine formelle Bewerbung verlangt. Allerdings wissen die Personalchefs natürlich, dass, wenn überhaupt, nur wenige Nachweise eingereicht werden können.

Die Bewerbung besteht daher:

  • aus einem Anschreiben. Hier werden die Motivation des Schülers und seine Stärken beschrieben.
  • aus einem kurzen Lebenslauf. Dieser zählt in Stichpunkten auf, welchen Werdegang der Schüler genommen hat und welche Qualifikationen er gegebenenfalls bereits in die gewünschte Arbeit einbringen kann.

Anschreiben und Lebenslauf sollten natürlich in jedem Fall einen professionellen Eindruck machen und nicht per Hand geschrieben werden. Sowohl das Anschreiben als auch der Lebenslauf werden schließlich mit einer persönlichen Unterschrift versehen.