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Semester im Ausland – So punkten Sie bei zukünftigen Arbeitgebern

Es ist der Traum vieler Studenten und ein großes Plus im Lebenslauf: Mindestens ein Studien Semester im Ausland verbracht zu haben. Arbeitgeber wie Young Professionals schätzen die Erfahrungen, die der Aufenthalt in einem fremden Land mit sich bringt. Denn diese Zeit schult fachliche Fähigkeiten wie Sprachkenntnisse und kulturelles Verständnis gleichermaßen wie Soft Skills, die im Berufsleben von großem Wert sein werden. Immer mehr Universitäten und Fachhochschulen kooperieren mit ausländischen Bildungseinrichtungen, um ihren Studenten den Transfer zu ermöglichen. Und immer mehr Arbeitgeber der höchsten Kategorie verlangen, dass die Berufseinsteiger internationale Erfahrungen vorzuweisen haben.

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.Aurelius Augustinus von Hippo, 354-430 n. Chr.

Was schon den Theologen der späten Antike bewusst war, ist in einer globalisierten und vernetzten Welt aktueller denn je: Wer nie die eigenen Grenzen überschreitet, bleibt gefangen in einer Welt, in der kein Verständnis für fremde Kulturen entwickelt wird. Doch die Welt ist nicht mehr einfach in regionale Schemata zu pressen. Wer sich nicht für den Rest der Welt interessiert, beschränkt sein eigenes Buch auf eine einzige Seite.

Viele Studenten stellen sich eine Reihe von Fragen, die teilweise recht einfach zu beantworten sind.

Legen Arbeitgeber Wert auf Auslandserfahrung?
Ja, sie werten es als Zeichen von Weltoffenheit und sozialer Kompetenz.

Schaden Auslandssemester dem fachlichen Verständnis?
Sprachliche Kenntnisse vorausgesetzt schadet es nicht, sondern hilft viel eher, einen anderen Blickwinkel auf dieselben Inhalte zu erlangen.

Sind auslandserfahrene Studenten erfolgreicher als andere?
Auch wenn eine pauschale Antwort schwer fällt, steigert die Auslandserfahrung sicherlich die Chancen auf Arbeitsplätze und Karriere.

Wie die Auslandserfahrung zu einem Erfolgsfaktor wird

Diese Fragen sollen verdeutlichen, dass ein Auslandssemester sicherlich keinen Nachteil darstellt. In jedem Fall hilft es dabei, die eigene Persönlichkeit und soziale Kompetenzen zu entwickeln, die man ohne einen Auslandsaufenthalt nicht ohne weiteres erlangen kann. Dennoch ist das bloße Absolvieren eines Auslandssemesters nicht per se eine Garantie, bessere Karrierechancen als andere zu haben.

Vielmehr ist es so, dass ein Semester im Ausland Sinn ergeben muss. Ausschlaggebend sind besonders folgende Punkte:

  • Zeitpunkt
  • Wahl des Landes
  • Bildungseinrichtung im Ausland
  • Ergebnis des Auslandssemesters

Oder um es kurz zu formulieren: Wer während des Studiums ein Land besucht, das keine besondere Relevanz im studierten Fachgebiet hat, zudem ausgerechnet in der wichtigsten Prüfungsphase dort eine wenig renommierte Universität besucht und sich dabei mit schlechten Ergebnissen den Notenschnitt verhagelt, wird diese Erfahrung sicherlich nicht als fachliche Kernkompetenz vorweisen können.

Planung, Durchführung, Verkaufsargument
Nur wer das Auslandssemester gut auswählt und sich damit fachlich weiterentwickelt, kann diese Zeit als Erfolg werten. Die Überlegung, welches Land, welche Stadt und welche Universität dafür am besten geeignet ist, sollte daher das zentrale Entscheidungskriterium sein. Die Zeit im Ausland sollte auch keine Urlaubsreise werden. Sicher soll sie Spaß machen und auch für das Privatleben eine wertvolle Erfahrung bieten, aber interessant für den Arbeitgeber ist die fachliche Komponente. Ein Bewerber, der einmal in Land X war, soll Kenntnisse darüber mitbringen und einen Mehrwert in der Geschäftsbeziehung bieten. Wie die Zeit im Ausland gestaltet und als Kernkompetenz im Lebenslauf angebracht wird, entscheidet also darüber, ob sie einen Bonus auf dem Karriermarkt darstellt.

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